Geht es dir auch oft so, dass du ständig vor dich in grübelst?

Wir beginnen mit einem Gedanken und diesem Gedanken folgt sofort der Nächste und diesem wieder der Nächste. Ein Gedanke kann niemals ganz zu Ende gedacht werden.

Grübeln erzeugt Stress

Wenn wir so vor uns hin grübeln, werden in uns auch die unterschiedlichsten Gefühle aktiv. Je nachdem worüber wir nachdenken, kann dies schön für uns sein oder aber auch Stress auslösen. Obwohl wir alles nur gedanklich erleben, macht unser Organismus dabei keinen Unterschied. Er reagiert genauso gestresst, als ob wir die Situation real erleben würden.

Wenn wir uns von diesen äußeren Reizen und Informationen nicht lösen, flüchten wir uns in Traumbilder oder springen auf alles an was wir erleben. Es werden zu viele Informationen aufgenommen. Unser Gehirn kommt nicht mehr nach mit dem Sortieren und Ablegen der ganzen Informationen und wir beginnen wieder zu grübeln.

Am besten kannst du das kurz vor dem Einschlafen beobachten. Es kommen ständig Bilder und Ereignisse hoch und im schlimmsten Fall hindert es dich am Einschlafen.

So entkommst du der Grübelfalle und kannst dein ständiges grübeln abstellen

Du kannst lernen dich von äußeren Reizen zu lösen und nicht mehr sofort auf alles anzuspringen. Dabei ist es aber auch wichtig, dies bewusst wahrzunehmen und die Reize nicht einfach zu unterdrücken. Du konzentrierst dich dann nur mehr auf das Wesentliche.

Alles andere perlt an dir ab, wie an einer Teflon-Oberfläche.

Durch die tägliche Meditation übst du, diese Gedanken und Eindrücke vorbeiziehen zu lassen, ohne auf sie anzuspringen und wieder in die Grübelfalle zu tappen.

Werde dir auch im Alltag bewusst, wenn du zu Grübeln beginnst. Atme dann tief durch und konzentriere dich, wie beim Meditieren, auf deinen Atem.

Dann lass die Gedanken bewusst vorbeiziehen und erlebe die aktuelle Situation wieder bewusst und mit allen Sinnen.

Worüber grübelt ihr? Beschäftigen euch Dinge die euch nicht mehr loslasen?

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